Es begann vielversprechend! Torjäger „Rocky Rockstein“ tankte sich nach einem blitzschnellen Konter und gescheitem Spiel links durch und netzte bereits in der 9. Spielminute unhaltbar zum 1:0 ein. Bereits 5 Minuten später entblößten die Mauritzer fast komplett die rechte Seite und so kam Teutonia Coerde zum 1:1. Erneut über die rechte Seite entstand dann das 1:2 zum Schrecken der Mauritzer. Lediglich Rocky war es mit seinem Tor in der 41. Minute zu verdanken, dass man mit 2:2 in die Pause ging.
Co-Trainer Schulz-Adler versuchte seine Mannen dann noch einmal so einzustellen, dass man aus einer gesicherten Abwehr über den Kampf dann zum Erfolg kommen solle. Leider fehlte am Ende die Kraft, dieses bei sommerlichen Temperaturen und trotz großem Einsatzes aller auf dem Feld stehenden Mauritzer, umzusetzen. Außerdem verfügte Coerde über zwei, drei Spieler, die in der Offensive in den klassischen 1:1-Situationen einfach besser waren!
Bereits in der Pause bemerkte Schulz-Adler, dass diverse Spieler läuferisch bereits am Limit waren. Der rote Faden der Mauritzer, d.h. die Unbeständigkeit, der wöchentliche Wechsel, der Ausfall einiger wichtiger, guter Spieler im Kader war in diesem Spiel vielleicht wieder der Knackpunkt. So kamen 7 Spieler (inkl. Ergänzungsspieler) zum Einsatz, die seit Wochen kaum trainierten oder spielten und so natürlich nicht die „Körner“ hatten, die es für ein engagiertes Spiel über 90 Minuten braucht. Dieses ist jedoch nicht als Vorwurf zu deuten, denn alle vier, in diesem Fall die „Starter“ Torben, Julian, Winni sowie Marc kämpften quasi bis zum Umfallen! Vor allen Dingen Winni wusste hinten zu gefallen und war neben Torjäger Rocky sowie dem beständigsten Spieler der Saison, Marcus Gehle, einer der „Besseren“ am heutigen Tage. Auch die läuferische Leistung von Julian Matenaer, der bis zur Erschöpfung spielte, sei hier an dieser Stelle besonders positiv hervorzuheben!
Keeper Daniel Wienker, der erneut im Tor spielte, war an keinem Tor ein Vorwurf zu machen, denn die Gegentore wurden allesamt gut vorgetragen und eiskalt sowie unhaltbar „verwandelt“.




