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SVM-Mix - BF Volley 723:0
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DT Steinfurt - Arrows10:10

ESV Münster II - SV Mauritz III 1:2 (1:0)

Ein ganz hartes Stück Arbeit waren die vor der Partie fest eingeplanten Punkte 22-24 beim Tabellenletzten ESV Münster II für die Dritte des SV Mauritz.

Wie schon häufig in dieser Saison mussten die Mauritzer einen frühen Gegentreffer hinnehmen, bereits nach 9 Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber. Begünstigt wurde der Treffer durch zu unkonzentriertes Verteidigen nach einer Ecke, so dass der ESV-Spieler ziemlich unbedrängt zur Führung einköpfen konnte. Insgesamt waren die Mauritzer mit den Köpfen wohl in der Kabine geblieben - die ersten 15 Minuten waren gespickt mit schlimmen Abwehrfehlern, ungenauen Pässen und schlechter Zweikampfführung. Die Eisenbahner hätten schon jetzt mehr als ein Tor erzielen können, scheiterten aber entweder an Lukas Pronobis im Tor des SVM, der zu diesem Zeitpunkt als einziger Normalform erreichte, oder an ihrer eigenen Abschlussschwäche.

Erst im weiteren Spielverlauf kamen die Mauritzer etwas in die Gänge, konnten das Spiel nach und nach kontrollieren und erspielten sich ebenfalls Gelegenheiten. Dennoch fehlte oft die Präzision beim Torabschluss oder beim letzten Pass. Der ESV wurde vor allem durch Konter gefährlich, zu denen sie auch regelmäßig von den Mauritzern eingeladen wurden. Gegen Ende der ersten Halbzeit hatte dann auch die DJK einige hochkarätige Chancen, die jedoch allesamt ungenutzt blieben.

In der Pause sammelten sich die Mauritzer und kamen mit einer deutlich verbesserten Körpersprache aus der Kabine und konnten das Spielgeschehen nun dominieren. Hendrik Hagerott sorgte bei seinem Comeback nichtmal 1 Minute nach seiner Einwechslung für den schönsten Treffer des Tages, als er einen direkt Freistoß zum 1:1 verwandelte. (54.) In der Folge mangelte es an Großchancen nicht - auch nicht im Strafraum des SVM. Lukas Pronobis wurde ein ums andere Mal gefordert und verdiente sich mit einer erneut überragenden Leistung die Auszeichnung als Matchwinner. Die Mauritzer hatten ihrerseits ebenfalls genügend Chancen um für klare Verhältnisse zu sorgen, schafften aber erst kurz vor Spielende den Lucky-Punch. "Das Spiel hätte heute ohne Probleme auch 5:7 ausgehen können" stellte Spielmacher Till Jander nach der Partie fest, dass es für den SVM dennoch ein Happyend gab war Markus Zimmer zu verdanken. Ausgerechnet per Kopfball überwand der Stürmer den Keeper der Eisenbahner zum 1:2.(82.)

Trainer Markus Gehle zeigte sich nach dem Spiel erleichert: "Am Ende zählen heute nur die 3 Punkte. Die ersten 15 Minuten waren komplett zum Vergessen und auch insgesamt war das defensiv nicht so gut heute. In der zweiten Halbzeit haben wir uns dann aber zusammengerissen und schlussendlich nicht unverdient gewonnen."