Der große Unterschied war, dass Eintracht seine Chancen in Tore ummünzen konnte - und wir eben nicht" meinte Trainer Peter Tinnefeld nach der Partie.
In der Tat ließ der Spielverlauf keinen Unterschied erkennen. Zu Beginn waren auf schwierigem weil gefrorenem Geläuf eher noch die Mauritzer die bessere Mannschaft die Akzente nach vorne setzen konnte. Till Jander vergab frei vor dem Torwart der Eintrachter eine sehr gute Chance. Auf der anderen Seite hatte Mauritz aber Glück, als ein abgefälschter Schuss nur knapp am Kasten der DJK vorbeirauschte.
Das Spiel fand vor allem im umkämpften Mittelfeld statt, ehe die Mauritzer Deckung, wie auch in Coerde, bei einem Vorstoß der Eintracht zu passiv blieb und dem Torschützen zum 1:0 freies Geleit gewährte. (32.) Kurz vor der Pause vergab Fabian Holtrup die nächste 100%-Einschussgelegenheit, auch er tauchte sträflich allein gelassen vor dem Tor der Gastgeber auf, konnte den Torwart jedoch ebenfalls nicht überwinden.
Nach der Halbzeit mussten die Mauritzer dann den Ausfall gleich dreier Verteidiger verkraften, Pascal Hilbers, Phillip Aldendorff und Jan Welling konnten zunächst allesamt nicht weiterspielen, letzterer verletzte sich bei einer Rettungsaktion im eigenen Strafraum die obendrein noch zu einem umstrittenen Elfmeter führte, den Eintracht eiskalt zum 2:0 verwandelte.(58.) Mauritz steckte jedoch auch danach nicht auf, tauchte nun häufiger im Strafraum der Hausherren auf, die sich auf das Verteidigen der Führung bedachten. Eine positive Erscheinung der zweiten Hälfte war der eingewechselte Julian Matenaer, auch ihm bot sich eine riesige Gelegenheit zum Anschlusstreffer, sein Schuss konnte aber noch von der Linie gekratzt werden. Die fehlende Ordnung durch die vielen Wechsel war den Mauritzern in der Defensive aber dennoch anzumerken, in der 80. Minute machte Eintracht dann den Deckel drauf und gewann das Spiel als die effizientere Mannschaft schlussendlich verdient.


