Die Partie war von Beginn an ausgeglichen, die Dritte, mit dem Ziel 3 Punkt einzufahren angereist, hatte zwar optische Vorteile, wurde aber spätestens ab dem Strafraum ungefährlich. Die Gastgeber, deutlich formverbessert im Vergleich zur 0:6 Niederlage aus dem Frühjahr, verteidigte die Angriffe der Mauritzer konsequent, konnte sich aber seinerseits ebenfalls keine Möglichkeiten erspielen. Nur nach langen Bällen, die beide Mannschaften als bewährtes Mittel einsetzten, wurde es teilweise gefährlich, aber nicht wirklich zwingend.
Die Partie wurde erst etwas munterer, als ein Eigentor der Gastgeber die Mauritzer in Führung brachte(27.). Danach wurde Altenberge aktiver und erzielte 10 Minuten später nach einem Solo das 1:1, bei dem die Mauritzer Defensive Spalier stand.
Die Mauritzer brauchten einen Weckruf und bekamen ihn nach der Halbzeit in Form des 2:1 zu hören: Wieder ein leicht vermeidbares Tor, dass die Mauritzer Defensive an guten Tagen problemlos vermieden hätte, brachte die Elf von Peter Tinnefeld plötzlich in Rückstand.(50.)
Danach wurden die Mauritzer aber wacher, griffen mutiger an und drängten auf den Ausgleich. Marcel Reglin vergab zunächst freistehend eine gute Möglichkeit, Markus Gehle drehte per Doppelschlag binnen 2 Minuten jedoch die Partie(65. und 67.) und bewies einmal mehr, welchen Wert der Kapitän, der in der Rückserie noch nicht spielberechtigt war, haben kann.
Der SVM spielte mit der Führung im Rücken dann etwas sicherer als noch in Halbzeit zwei und hielt Altenberge in der Regel weit weg von Stephan Golombeks Gehäuse. In der 86. Minute besorgte Neuzugang Daniel Isverding mit seinem 3. Saisontor die vermeintliche Entscheidung zum 2:4 und unterstrich ebenfalls seine schon in kurzer Zeit erarbeitete Wichtigkeit für die Mannschaft.
Dass es in der Folge noch einmal spannend wurde lag erneut an der Mauritzer Defensive, die den Altenberger Torschützen zum 3:4 schießen und treffen ließ.(88.) Überhaupt steht die Hintermannschaft der Mauritzer nicht mehr so sattelfest wie noch im Vorjahr, kassierte nun schon das 11. Gegentor im 5. Spiel. Till Jander und Janek Sanders machten ihre Sache in der Innenverteidigung zwar ordentlich, das eingespielte und verletzte Duo Phillip Aldendorff/Jan Welling wird trotzdem vermisst.
Die Erleichterung war im Lager der Mauritzer trotzdem spürbar, nächsten Sonntag soll gegen Greven 09 III, das bisher durchaus aufhorchen ließ, nun auch der erste Heimdreier gelingen.


